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workshop: Smart City Leipzig

Leipzigs Westen als Experimentierfeld für „Smart City“

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In einer Welt in der Raum und Zeit flüchtig werden, bleibt unsere ständige Bewegung nicht unbeobachtet.

Städter*Innen des 21. Jh. erleben diesen Prozess als Einführung von immer mehr Sensoren und Netzendpunkten, die wir teilweise sogar mit uns führen. Diese Vernetzungstendenz, die durch das "Internet of Things" um immer mehr autarke, automatisch untereinander vernetzte und kommunizierende Systeme erweitert wird, ist unlängst als "allgegenwärtige Datenverarbeitung" oder "ubiquitous computing" beschrieben worden. "ubiquitous computing" ist als Basis datengetriebener Geschäftsprozesse unzertrennbar mit der Vision der lückenlose Vernetzung verbunden und findet als undifferenzierter Modebegriff (buzz word) "Smart City" Einzug in neuen Überlegung zur Stadtplanung und -entwicklung.

Die Stadt Leipzig beteiligt sich im EU-Projekt Triangulum. Im Zuge dieses Egangements wurde der Leipziger Westen ist als Werkstatt und Pilotregion vorgesehen um „smarte“ Technologien in der Stadt zu entwickeln und zu erproben.

Der Begriff der "Smart City" ist dabei bisher ebenso wenig klar, wie die Frage des Grades an Vernetzung und der Einführung von Sensorik zur immer ausgedehnteren Erfassung der Bewegungen des täglichen Lebens.

Ein kurzer Vortrag zu "SmartCity" führt in das Thema ein. Anschließend soll im Rahmen dieses Workshops soll alternativer Ansätze und Deutungen zu "SmartCity" von Haus und WagenRat e. V., Bündnis Privatsphäre Leipzig e. V., sublab e. V. u. a. vorgestellt und diskutiert werden.